Kaufhaus Breuninger - Kuppel

Architekt

Kammerer + Belz, Kucher und Partner

Baujahr

1987 - 1989

Bauherr

E. Breuninger GmbH & Co

Bauweise

Kuppel aus feuerverzinkter Stahlkonstruktion

Kuppel von Innen.jpg

Kaufhaus Breuninger - Kuppel

Die Rotunde und die Überbauung der Karlspassage in Stuttgart wurde von Kammerer + Belz und Partner entworfen und von 1987 bis 1989 gebaut.
 
In der Innenstadt zwischen dem Rathausplatz und dem neuen Dorotheenquartier befindet sich das bekannte und traditionsreiche Einkaufszentrum Stuttgarts: das Breuninger. Das Stammhaus wurde bereits 1881 von Eduard Breuninger eröffnet. Heute ist es ein Einkaufszentrum, welches elf Häuser mit über 5.000 Mitarbeiter in Deutschland zählt.
 
Der Breuninger Bau in Stuttgart setzt sich aus mehreren Volumenkörper aus unterschiedlichen Bauzeiten zusammen. Das Herzstück des gesamten Komplexes wurde in der letzten Bauphase von Kammerer + Belz und Partner entworfen. Bauherr dieses verbindenden Kuppelbaus ist „E. Breuninger GmbH & Co“. Bei dem mittig platzierten Bau handelt es sich um eine innenliegende „Straße“, welche als Verbindungsglied zwischen den verschiedenen Gebäudeteilen dient. Die „verloren gegangene” Durchwegung soll dadurch wiedergewonnen werden. Die Rotunde dient dabei als zentrales Element der Organisation des Kaufhauses und soll als „Eyecatcher“ Fußgänger anlocken. Das „Rotunden-Motiv“ verstärkt zudem die Funktion als Dreh- und Angelpunkt des mehrgeschossigen Luftraums mit den angeschlossenen Erschließungsmöglichkeiten. Das Gebäude kann jederzeit als Passage benutzt werden. Im Erdgeschoss wird der Bau mit Cafés und Restaurants bespielt. Durch die zwei gläsernen Aufzüge, die sich im Luftraum unter der Kuppel auf und ab bewegen, können Kunden und Besucher Einblicke in die verschiedenen Laden Etagen erhalten. Die feine, gläserne Kuppel ist eine Stahlkonstruktion und erinnert „an die lebendigen und pompösen Mailändischen oder Pariser Passagen“. (Vgl.: https:// www.dorotheen-quartier.de )

 

AC

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